Ein bisserl werdet ihr euch an diesem Wochenende wie der Urschöpfer fühlen dürfen; wenn ihr Hände und Füße, Kopf und Rumpf, Finger und Zehen, Gesicht und Gesäß so ganz nach euren Vorstellungen zusammenfügen werdet. Um am Sonntag auf das eigene Werk zu schauen und (hoffentlich) sehen, dass “es gut ist”.

Da man, während man Ton knetet und vor-sich-hin-modelliert, gut die Gedanken schweifen lassen kann, tritt nicht selten das Phänomen ein, dass sich plötzlich Schleusen öffnen, die ohne das Tun der Hände verschlossen geblieben wären.

Myriam Urtz ist seit 25 Jahren Keramikerin mit einer sprühenden Begeisterung die vor nichts und niemandem Halt macht. Sie wird euch beim Schöpfungsprozess (Aufbau, Aushöhlen, Oberflächengestaltung) eurer kleinen Plastiken, anhand derer ihr das Material Ton kennenlernt, an diesen Wochenenden begleiten. Wer sich oder seinen Lieben ein besonderes vorweihnachtliches Geschenk machen möchte, der kann im Dezemberkurs seine eigenen Krippenfiguren erschaffen.

Bitte bringt eure Kreativität, gute Laune und eine Arbeitsschürze mit. Materialkosten sind nicht im Kursbeitrag enthalten und werden mit Myriam nach Verbrauch (€ 11,- pro Hubel Ton = 10 kg) abgerechnet. Ein Brennservice kann für die Arbeiten dieses Kurses nicht angeboten werden; jedoch besteht die Möglichkeit die Stücke bei Myriam zum Brennen in Auftrag zu geben.

Myriams Emma (siehe Bild) hat so viel Begeisterung hervorgerufen, dass dieser Workshop sicherlich ruck zuck ausgebucht sein wird. Daher unser Tipp: Nicht zu lange mit der Anmeldung zögern. Auch nicht bei den anderen Kursen aus dem vierteiligen Urtz´schen Seminarreigen: Reliefplastiken, Tiere modellieren und Kopfgeburten.

Herzlich willkommen, ihr TöpferInnen und SchöpferInnen zu diesen kreativen Wochenenden in Schrems!



Kursleitung

Myriam Urtz arbeitet nun schon seit 25 Jahren als Keramikerin. Sie hat ihr Handwerk zurerst in Stoob im Burgenland erlernt und danach auf der Kunstakademie in Linz studiert. Nach eigenen Angaben war ihr noch keine Minute in ihrem Leben fad und wirft man einen Blick auf ihre bewegte internationale Laufbahn als Keramikerin, fällt das nicht schwer zu glauben. Myriam lebt und arbeitet im Waldviertel und dort wohin das Leben sie ruft.