Immer wieder erreichen uns Fragen per Facebook, per Email oder Telefon. In der folgenden Übersicht haben wir die meistgestellten Fragen und Antworten für euch gesammelt. 

Waldviertler Schuhe sind Kult und mit der Zahl der bequemen Wegbegleiter die man sein Eigen nennt, wächst oft der Wunsch nach ausgefallenen Farben und Kombinationen. Da bei uns alles per Hand gefertigt wird steckt in jedem einzelnen Schuh viel Zeit und Liebe. Individuelle Wünsche zu erfüllen ist daher gar nicht so einfach! Zumindest ist es uns zurzeit nicht möglich Sonderanfertigungen anzubieten. Wer aber auf der Suche ist nach besonderen und bunten Waldviertlern schaut am besten bei einem der GEA Flohmärkte Ende Jänner und Ende August vorbei. Oder kommt zu einer der großen Hausmessen ins Waldviertel.    

Unsere Geh Ninjo Schuhe sind für unsere Laufanfänger gute Wegbegleiter. Ob der Schuh richtig passt überprüft man am besten, indem man die Kinder auf das herausnehmbare Fußbett stellt. Im vorderen Zehenbereich sollte in jedem Fall noch ein Finger Platz haben. Bei den Sandalen sieht man beim direkten anprobieren ob die Zehen genügend Bewegungsfreiheit bekommen. Das Fußbett ist bei den Sommerschuhen für unsere Jüngsten fix verklebt und dadurch ergibt sich auch ein kleiner Größenunterschied. Die Sandalen fallen etwas kleiner aus, daher kann es durchaus vorkommen, dass unsere jüngsten Waldviertler Kunden mit zwei unterschiedlichen Größen, bei geschlossenen und offenen Geh Ninjo Schuhen in die Saison starten. 

Genauso vielfältig wie unsere Kunden ist auch das GEA Sortiment. Wir versuchen Gutes Gehen für jede und jeden möglich zu machen. Theoretisch gibt vier Leisten: E, F, G, H, wobei E für sehr schmale Füße ist, und H für breite ist. Generell haben wir bei den meisten Modellen F und G als Standardweiten. Kommod Flex, Lerche, Twiga und Co unterscheiden sich aber auch noch aufgrund der unterschiedlichen Schnitte deutlich. Wenn bei jemanden also der Schuh zu weit oder zu schmal ist, sollte man zuerst nach anderen Weiten suchen. Wenn das nicht das gewünschte Ergebnis bringt, ist es ratsam zu einem anderen Modell zu wechseln. Natürlich kann man mit Ledereinlagen oder Schuhdehnen versuchen einen Schuh passend zu machen, zuvor sollte man aber am besten vor Ort in einem Laden die unterschiedlichen Modelle probieren. Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

Unsere jüngsten Kunden sind große Bewegungskünstler und flitzen oft eine komplette Saison mit nur einem Paar Schuhe über Straßen und Wiesen. Kinderschuhe sind daher besonderen Belastungen ausgesetzt und so können sich manchmal kleine Fehler einschleichen. Bei unserem Twiga kann es zum Beispiel vorkommen, dass der Reißverschluss nach geraumer Zeit nicht mehr gut schließt. Hier gibt es einen Trick: Einfach mit einer Zange den Schieber/Schlitten seitlich leicht andrücken, damit dieser wieder enger anliegt. Hier ist zu beachten, dass man mit Gefühl vorgehen muss. Also eher öfter leicht andrücken und immer wieder testen, ob der Schlitten besser greift. Falls es gar nicht klappt, am besten in einem GEA Laden vorbeikommen, wir finden sicher eine Lösung!

Da Schuhe als täglicher Gebrauchsgegenstand stark beansprucht werden, arbeiten wir in der Schuhproduktion mit speziellen Klebern und Materialien die diesen Belastungen Stand halten. Löst sich die Sohle sollten man daher unbedingt zu einem Profi gehen, um dieses Problem zu beheben. Bei allen Waldviertler Schuhen für Erwachsene gilt generell 1 Jahr Garantie auf Nähte und Klebestellen. Mit einer Kopie des Kaufbeleges können die Schuhe direkt in jedem GEA Laden abgegeben werden und von dort werden diese dann direkt an die Waldviertler Werkstätten verschickt. Auch ohne Garantie nehmen die GEA Läden Reparaturen an. Preise und Details in jedem GEA Laden.

Kinderfüße wachsen schnell und brauchen oft neue Schuhe. Wenn ein Waldviertler nach kurzer Tragezeit noch gut in Schuss ist, kann man ihn problemlos weitervererben. Wichtig ist nur in jedem Fall ein neues Fußbett, dass den Schweiß wieder gut aufnehmen kann. Alle Einlagen und Fußbetten sollten immer in den GEA Läden lagernd sein. Wenn man unsicher ist, einfach vorab kurz anrufen. Die richtige Größe findet man je nach Modell auf der Sohle außen oder innen im Futter aufgedruckt. Ist die Größe nicht mehr lesbar, können die KollegenInnen vor Ort aushelfen.

Zweimal im Jahr laden die großen GEA Läden zu einem Flohmarkt ein - zweimal pro Jahr gibt’s eine große Hausmesse in den Waldviertler Werkstätten und einmal im Sommer die Glüxtage. Tausende Schuhe finden in diesen Tagen glückliche neue Besitzer. Um die Jagd nach ausgefallenen Waldviertlern für alle fair zu gestalten, können wir keine Schuhe vorab reservieren. Auch wissen die GEA Läden bis kurz vor Flohmarktstart nicht welche Schuhe bei ihnen vor Ort landen, da diese bunt gemischt vom Waldviertel verschickt werden. Bei der Hausmesse gibt’s neben den Aktionsschuhen und Möbeln auch ein breit gefächertes Rahmenprogramm und kulinarische Schmackerln aus der Region. Ein Besuch zahlt sich also in jedem Fall aus!

Waldviertler und GEA stehen für hochqualitative Produkte zu fairen Preisen. Unsere Kostenspanne ist sehr genau kalkuliert, daher geben wir keine Rabatte, außer bei unseren Aktionstagen. Die legendären GEA Flohmärkte finden zweimal pro Jahr statt (Ende Jänner und Ende August) in unseren großen GEA Läden. Im Waldviertel gibt es neben den zwei Hausmessen auch noch eine dritte Chance bei Schuhen, Taschen und Möbeln Schnäppchen zu ergattern und zwar die Glüxtage. Geht es bei Flohmärkten und Hausmessen hauptsächlich um die Aktionen, so kann man bei den Glüxtagen den Waldviertler Spirit erleben. Die Werkstatt öffnet ihre Tür und im Rahmen einer Führung kann man den SchusterInnen über die Schulter schauen. Alle Termine in der Kategorie hier.

Ja und zwar den veganen Tramper. Wir haben uns hier bewusst für ein Allroundmodell entschieden, um die Nachfrage möglichst gut abzudecken. Der Schuh ist außen aus Mikrofaser und auch das Futter ist vegan. Oft werden wir gefragt, warum wir nicht weitere Modelle anbieten für Veganer – das hat mehrere Gründe. Leder ist ein Nebenprodukt der Fleischproduktion, die Mikrofaser wird mit Erdöl produziert, der ökologische Fußabdruck des veganen Materials ist daher um vieles höher. Auch ist der lederfreie Schuh nicht atmungsaktiv, für die Fußgesundheit ist Leder qualitativ die bessere Alternative. Mit unserem feschen Tramper in vegan mit dem charakteristischen neongelben EVA Kern in der Sohle, hoffe wir aber viele Veganer glücklich zu machen. 

Die Vielfalt in der Waldviertler Schuhfamilie wächst und damit auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Grundsätzlich haben wir bei den Schuhen für Erwachsene drei Arten von Sohlen (wobei es mit der Wunder Familie und dem Madame Wunder noch 2 weitere gibt). Die „Ur Waldviertler“ Sohle gibt’s beim Kommod Classic – die AGO Sohle. Hierbei handelt es sich um einen Schuh mit negativem Absatz, d.h. die Ferse steht tiefer als der restliche Fuß. Dieser Schuhe ist geklebt, im Gegensatz zu den Flex Modellen. Die Flex Sohlen ist wohl die bekannteste mit dem gelben Waldviertler Logo. Hier bestimmt eine Naht den Aufbau des Schuhs, er ist sehr belastbar und langlebig. Die Wing Modelle machen unser Sortiment komplett. Hierbei handelt es sich um leichte Schuhe mit geklebter Sohle perfekt geeignet für die Übergangszeiten.

Das richtige Schuhwerk ist vor allem für Laufanfänger wichtig. Um ein gutes Abrollen bei den ersten Gehversuchen zu ermöglichen sollte die Sohle weich sein, der Schuh aber trotzdem seitlich Stabilität geben. Unsere Geh Ninjo Lauflernschuhe bieten genau diese Vorteile. Mit zunehmenden Alter eines Kindes steigt dann auch der Anspruch an den jeweiligen Kinderschuh. Insbesondere die Sohlen müssen mehr Belastung und Gewicht tragen können, daher gibt es die Lauflernschuhe auch nur bis Größe 26. Von 24 – 35 gibt es die vielen bunten Modelle der GehGutiGut Familie und von 27-40 unsere beliebten Ledersneaker Chui und Twiga. Bei den Modellen für unsere größeren kleinen Kunden*innen, braucht es aufgrund der höheren Belastung dann auch eine andere Sohlenmischung. Die Sohlen sind zwar härter aber auch abriebfester und haben so eine höhere Lebensdauer.

Waldviertler Schuhe sind klassisch aufgebaute Lederschuhe mit einer Verstärkung im Fersenbereich. Die so genannte Fersenkappe gibt dem Fuß einen guten Halt und ist wichtig für eine lange Lebensdauer und gute Passform. Kauft man seinen ersten Waldviertler kann es vorkommen, dass es vor allem im Fersenbereich etwas drückt. Man muss den Schuh erst „eingehen“ und das kann zu Blasen führe. Bevor es aber so weit kommt, kann man durch Kneten der Ferse schon eine Besserung erzielen. In jedem GEA Geschäft bieten wir auch den kostenlosen Service an die weichzuklopfen. In jedem Fall sollte man dem Schuh etwas Zeit geben und nicht die Geduld verlieren, bis der Schuh wirklich so perfekt sitzt, dass man ihn nicht mehr ausziehen möchte kann es oft ein bisschen dauern.

Sie können die Schuhe gerne in ihrem nächsten GEA Laden abgeben, von dort wird er zu uns geschickt, wir rauen die Sohle dann mit dem geeigneten Werkzeug auf und geben ihr so mehr Grip! Das ist natürlich kostenlos. Also nicht verzweifeln bei Schnee und Eis sondern den Schuh zu uns bringen, so dass der nächste Winter kommen kann.

Neben der richtigen Pflege erhöht man die Lebensdauer eines Waldviertler Schuhes auch indem man ihm genug Ruhezeiten gönnt. Bei 8h Tragezeit, sollte der Schuh die gleiche Zeit haben um auszulüften. Je nach Jahreszeit gibt es unterschiedliche Modelle. Die leichten Wing tragen unser Kunden durch Frühling und Herbst, ein Eisbär oder ein Südpol hält schön warm im Winter. Der Tramper ist ein Allrounder unter den Waldviertlern. Der Schuh ist mit seinem Lederfutter super atmungsaktiv – die Winterversion ist der bereits erwähnte Eisbär. Hier wird Schafwolle auf ein Flies gewebt und anstelle des Futterleders verarbeitet. Da alle Teile fix vernäht sind, kann man den Schuh nicht einfachumrüsten von Sommer auf Winter. Es gibt aber die Möglichkeit eine Filz- oder Felleinlage im Nachhinein zu Kaufen und so den Tramper von der Sohle her wärmer zu machen. Mit einem gute Paar Schafwollsocken dazu, kommt man gut durch den Winter. 

Sehnsüchtig warten alle jedes Jahr auf die neuen bunten Waldviertler. Immer zum Saisonstart überrascht die Werkstätte mit kreativen Kombinationen. Um die neuen Farben nicht zu verpassen, sollte man sich als Stichtag die Flohmärkte notieren. Zweimal im Jahr, Ende Jänner und Ende August gibt’s in den großen GEA Läden Abverkauf, damit wir Platz schaffen für die nächste Saison. Bis März beziehungsweise Oktober trudeln dann die neuen Modelle ein, mit Erscheinen des neuen Albums ist meist alle Ware ausgeliefert und die Läden sind bereit für euren Besuch.

Lose Sohle, eine offene Naht, eine neue Innensohle und vieles mehr können die Waldviertler Werkstätten reparieren. Abgeben kann man seine Schuhe in jedem GEA Laden oder per Post ans Waldviertel schicken z.H. Reparaturen. Da die Waldviertler Schuhe je nach Modell zwischen einem halben und einem Jahr Garantie haben sollte man immer eine Kopie der Rechnung beilegen. Alle Reklamationen versuchen wir innerhalb von zwei Wochen zu bearbeiten. Alle sonstigen Reparaturen dauern im längsten Fall zwischen 4 und 6 Wochen, wobei wir Kinderschuhe bevorzugt behandeln. Wer nicht zu lange warten will, sollte seine Schuhe in jedem Fall rechtzeitig vor dem jeweiligen Saisonstart abgeben, da es sich manchmal zu den Spitzenzeiten stauen kann.

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