Ein Schuh hat einen langen Weg vor sich, bevor er sich wie eine zweite Haut an deinen Fuß schmiegt. Schuhe machen ist viel Arbeit. So ist es. So wie es ist, ist es recht. Dummerweise geht alles, was arbeitsintensiv ist, fort. Fort, ins »billigere« Ausland. Vorübergehend machte es den Anschein, als wären wir alle Nutznießer dieser neuen, globalen Wirtschaft. Unzählige Konsumgüter zu unglaublich günstigen Preisen. Nach und nach dämmert es, dass wir uns mit dieser grenzenlosen Schnäppchenjagd selber bestohlen haben. Ein Viertel der jungen Leute in Europa hat keine Arbeit. In Spanien und Griechenland sind es mehr als die Hälfte. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir Freunde im benachbarten Ausland haben, auf die wir zählen können. Ohne sie wäre es unmöglich, eine Schuhproduktion im Herzen Europas aufrecht zu erhalten. Hier eine Übersicht unserer Produktionsstandorte:

Herkunft waldviertler

Unser Leder kommt aus Deutschland. Die Gerberei Heinen gerbt seit 1891 Leder und gehört zu den besten der Welt. Nicht nur bei der Lederqualität, auch bei Umweltfreundlichkeit und sozialer Verantwortung liegt sie ganz vorne. Aus dem Leder werden die Oberteile für die Schuhe, sowie die Teile für die Taschen in Schrems und bei unserern Partnern in Tschechien und Ungarn gefertigt. Die Bodenmontage erfolgt je nach Modell in Schrems, in Tschechien oder in Ungarn. 

Die Arbeitsschritte im Detail


Sei live dabei wenn ein Waldviertler entsteht!

Es ist schon aufregend, wie ausgehend von einem Stück Leder ein fertiger Schuh entsteht. In der Waldviertler Schuhwerkstatt in Schrems kannst du einen Einblick in die Welt der Schuhmacherei bekommen.