Jede*r kennt das Gefühl: Man kommt nach Hause, der Koffer ist ausgepackt – aber der Urlaub schwingt in einem nach. Ein Foto, eine Postkarte, eine Notiz im Reisetagebuch, und gleich ist man wieder dort.

In diesem Workshop mit dem Schriftsteller Thomas Lang und dem Fotografen Werner Bauer geben wir solchen Momenten eine neue Form. 

Bringt mit, was euren letzten oder schönsten Urlaub lebendig hält: Fotos vom Handy oder der Kamera, Ansichtskarten, Reisetagebücher,Bordkarten, Hotelzettel, eine Speisekarte, gekauften Schnickschnack, Errinnerungsstücke … – alles, was eine Geschichte trägt. Gemeinsam verwandeln wir diese persönlichen Fundstücke in literarische Texte und Bilder.

Dabei fragen wir: Was macht einen Moment unvergesslich? Warum greifen wir zur Kamera – oder zum Stift? Und was erzählen unsere Urlaubserinnerungen über uns selbst?

Entdeckt mit uns die Kraft von Wort und Bild!

Thomas und Werner freuen sich auf Eure Geschichten und Bilder !

Alles, was ihr mitbringen müsst: eure Urlaubsschätze, (gerne auch Fundstücke gefundener oder gekaufter Natur). Ein Handy oder eine Kamera, Bleistift und Papier – und die Lust, Erlebtes neu zu entdecken.

Für die Bilderumsetzung dürfen Fotoapparat oder Handy genutzt werden.

Handyfotografen, bittet Werner sich kurz mit ihm (foto@bauerwerner.com) in Verbindung zu setzen.

(c) Reiner Leist


Kursleitung

Thomas Lang, geb. 1967 in Nümbrecht (NRW), lebt als Schriftsteller in München. 2006 erhielt er für einen Auszug aus dem Roman „Am Seil“ den Ingeborg-Bachmann-Preis. Sein jüngster Roman „Melville verschwindet“ erschien 2026 im Berlin Verlag. Lang unterrichtet in verschiedenen Kontexten literarisches Schreiben, so seit 2020 beim Klagenfurter Literaturkurs. Außerdem kuratiert er künstlerisch-diskursive Formate zu literarisch wie gesellschaftlich relevanten Themen.

http://bauerwerner.com

Werner Bauer versteht es sein unbeirrbares Gespür für gestalterische Qualität in der Fotografie und seine Lust am

Ausprobieren mit bayerischem Querdenkertum und Witz zu verbinden und den Leuten zu vermitteln. Dass er sich

Zeit nimmt für seine fotografischen Inszenierungen, macht ihn gegenüber dem Moderummel des Kunstbetriebs zu

einem Unzeitgemäßen.“