Der Clown ist per se naiv, emotional und positiv. Er ist gelöst von äußeren Ansprüchen und sieht die Welt so wie sie ist - obwohl er sie meistens nicht versteht, inklusiver ihrer Regeln. Uns erlaubt der Clown damit, unsere Umwelt durch eine „ver – rückte“ Brille zu sehen und so aufs Neue zu entdecken.
Das Ziel des Clowns ist es, das Publikum zu berühren und oft auch zum Lachen zu bringen. Dies geschieht nur dann, wenn wir selbst „unseren Clown berühren“, uns dem Publikum zeigen, und dabei authentisch sind. Denn der Clown ist immer ein Teil von uns selbst. Wir verleihen unseren Gefühlen, unseren Fehlern und Schwächen Ausdruck, nehmen uns dabei aber nicht allzu ernst. Wir spielen in diesen Momenten nicht, sondern wir sind. Die Arbeit mit dem Clown erzeugt eine vertrauensvolle und wertschätzende Atmosphäre, die uns die dafür nötige Offenheit ermöglicht.
Peter Kaubisch ist Clown, Pädagoge und Gründer der Salzburger „Clownfabrik“. Im Sinne des modernen Clowntheaters wird er euch ganz ohne Schminke und Kostüme, nur durch die Schulung der Wahrnehmung von körperlichen Empfindungen, Bewegung und Emotionen, sowie deren Einfluss aufeinander, hin zu unserem „inneren Clown“ begleiten.
Die beiden wunderbaren Workshops Clownerie 1 – Das Fiasko und Clownerie 2 - Die Folie sind gleichwertige Module, die verschiedene Schwerpunkte der Thematik abdecken und beide ohne Vorkenntnisse gewählt werden können.
Auf der Entdeckungsreise zum eigenen Clown helfen uns Spiele, Methoden der Körperarbeit und Theaterpädagogik sowie Improvisationen auf der Bühne und in der Gruppe.
Im Kurs „Clownerie 2“ werden wir uns im Besonderen mit der clownesken Weltsicht beschäftigen. Clowns sehen die Welt oft unmittelbar, naiv und neugierig. Sie folgen ihren Impulsen und ihrer Begeisterung, ohne die Angst „sich zum Affen“ zu machen. Das kann dann durchaus so etwas wie „Folie“ bedeuten, wobei gleichzeitig die eigenen Grenzen und die der anderen geachtet werden.
Bitte bringt bequemes Gewand, eine Trinkflasche und wenn vorhanden, eine rote Nase mit.
Was wir nicht machen: Wir benutzen für diese Art der Clownerie keine Schminke und – in diesem Workshop – auch keine Kostüme. Wir machen keinen Slapstick und keinen „Blödsinn“ um zu versuchen, einen Clown zu „spielen“. Dieser Unterschied zwischen dem „Clown Sein“ und „Clown Spielen“ ist schwer zu beschreiben und wird im Workshop als zentrales Thema herausgearbeitet.
Willkommen ihr Clowns, im Zirkus des Lebens, in der GEA Akademie in Schrems!
Peter Kaubisch ist freiberuflicher Pädagoge und Trainer in verschiedenen Bereichen. Neben seiner pädagogischen Ausbildung an der Universität Salzburg (Erziehungswissenschaft) hat er verschiedene Aus- und Weiterbildungen in der Clownerie absolviert (Pierre Byland, Locarno, Bruno Zühlke, Freiburg, Lola Monti, Innsbruck, etc.). Er ist der Gründer der Salzburger “Clownfabrik” und verwendet Clownerie sowohl als pädagogische Methode wie auch in straßenkünstlerischen Auftritten („Walk Acts“). Peter kommt aus Laufen a.d. Salzach.