Für die Ureinwohner Amerikas macht es einen Unterschied in welche Richtung jemand unterwegs ist: Der Weg in den Westen ist der Pfad des Jaguars und wir lernen Angst in Vertrauen zu wandeln, der Weg in der Norden ist der Pfad des Kolibris und wir lernen Weisheit, Tiefe und Mut, der Weg in der Süden ist der Pfad der Schlange und er bringt Veränderung und Transformation in unser Leben, der Weg in den Osten ist der Pfad des Adlers und wir integrieren die gewonnen Erkenntnisse in den Alltag, vom Wissen zum Handeln.
Wir gehen mit dem Gregor vier Tage von Schrems aus in alle vier Himmelsrichtungen durchs Waldviertel. Gregor hat vier wunderschöne Wege meist abseits der Straßen ausgesucht. Wir spazieren auf verschlungenen Pfaden durch die Wälder, besuchen eindrucksvolle Steinformationen, verweilen am Ufer von Bächen und Teichen, erkunden die Blockheide in Gmünd und finden immer wieder magische Plätze, um einfach anzukommen.
Die Wanderung durchs Waldviertel kann viel mehr als ein unterwegs Sein in der wunderschönen Natur sein, sie ist dann auch ein Weg der Transformation und der Heilung.
Abends machen wir einen Blick in Gregors „Schatzkiste.“ Er bringt seine Dokumentarfilme mit, die er in den vergangenen Jahren zusammen mit Freunden gedreht hat: dabei geht es um die Reise durchs Leben, um innere Transformation, ein Leben im Einklang mit der Erde und mit den kosmischen Kräften aber auch um den Mut, den eigenen Träumen zu folgen.
Die Tagestouren bewegen sich zwischen 13 und 22 Kilometer und sind für jede/n, die/der Freude am Gehen hat leicht zu schaffen - zumal wir nur das Gepäck mittragen, das wir am jeweiligen Tag brauchen. Das Gelände ist flach, ohne nennenswerte Steigungen. Sollte trotzdem jemand den Wunsch verspüren, an einem Tag eine Etappe abzukürzen, so ist es immer möglich, ein Stück des Rückweges nach Schrems mit dem Postbus zurück zu legen.
In der GEA Akademie werden wir kulinarisch für den Tag versorgt - und auch für die Nacht. Mit einem guten Bett und einem guten Abendessen.
Am Sonntag Nachmittag ist Anreise, von Montag bis Donnerstag wandern wir. Es wird ein bewegtes Lebensfest, aus dem wir gestärkt und inspiriert aus Schrems nach Hause zurückkehren.
Gregor ist in den vergangenen Jahren tausende Kilometer zu Fuß um die Welt gewandert. Begonnen hat die Weltwanderung im Juni 2003 im Waldviertel als sich Gregor bei Heini ein Paar Tramper abgeholt hat und dann folgten 15.000 km und drei Jahre zu Fuß rund um die Welt.
Empfohlene Ausrüstung:
Wanderbekleidung (leichte Hose, T-Shirt, Fleecejacke oder Pullover, Kopfbedeckung)
Regenausrüstung (z.B. Regenschirm oder Wind-/Regenjacke und Regenhose, Regenhülle für den Rucksack)
gute (eingegangene) Wanderschuhe (wir empfehlen - eh klar - Tramper, Jaga)
Optionale Ausrüstung:
Wanderstock
Fotoapparat
Notizbüchlein
Leichte Schuhe für abends
Wir sind insgesamt 20 Wanderer.
Gregor Sieböck, der Weltenwanderer, machte bereits vor der Gründung seines Projekts "Global Change" den ersten Schritt und legte 15.000 Kilometer zu Fuß zurück, um Sinn und Aufgabe zu finden. Er setzt sich für ein gutes, bewusstes Leben ein, veranstaltet Reisen und hält weltweit Vorträge. Er ist Magister der Wirtschafts- und Umweltwissenschaften.