Der Wald ist heute noch der kraftvollste Lebensbereich in der Natur, selbst wenn er durch den Forstbetrieb an Ursprünglichkeit deutlich 
verloren hat. Die im Wald wild wachsenden Bäume, Sträucher und Wildkräuter sind allesamt leicht zu entdecken und zu sammeln. Alleine der Aufenthalt im Wald, das Spüren des Waldbodens (auch mit nackten Füßen), das Einatmen der frischen Luft und der nachweislich gesunden „Terpene“ (Stichwort „Shirin Yoku“) und das frische Grün im Frühling – all das ist überaus wohltuend und nährend.

Vom Wald können wir eine Menge für neue Formen der Landwirtschaft, für das Verständnis von Böden und für unsere körperliche und 
geistig-spirituelle Entwicklung lernen. Auch aus kulturhistorischer Sicht lohnt sich der genaue Blick auf das Verhältnis zwischen Mensch und Wald.

Die Wald-Apotheke für den Alltag beinhaltet somit köstliche und nahrhafte Gerichte, Pflanzen für Wellness und Wohlbefinden sowie für heilende Zubereitungen.


Struktur/Ablauf/Inhalte: Freitag, 15.3.2019 19 bis 20 Uhr: 
Vorstellungsrunde 20 bis 21 Uhr: Vortrag: Das Verhältnis Mensch – Wald aus kulturhistorischer Sicht

Samstag, 16.3.2019 9 bis 12:30 Uhr:
Bäume, Sträucher und Kräuter des 
Waldes zur Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln, Genussmitteln, Heilmitteln und Räucherwerk; Vorstellung einzelner Arten 15 bis 18 Uhr: Bestimmungsübungen im Wald 19.30 bis 20.30 Uhr nach dem Abendessen: Fragestunde, danach gemütliches Beisammensein

Sonntag, 17.3.2019 9 bis 11.30 Uhr:
Shinrin Yoku – “Waldbaden”, 
Heilsamer Aufenthalt und Atem-Übungen im Wald 11:30 bis 12 Uhr: Abschlussrunde


Kursleitung

ist studierter Geograf, Geologe sowie Biologe. Forschungsprojekte führten ihn nach Südamerika, zum Himalaya (Nepal) und nach Indonesien. Seit seinem langjährigen autarken und naturnahen Leben beschäftigt er sich mit Wildpflanzen und der zukunftsweisenden Thematik der Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen.

Heute ist er freiberuflicher Autor, Berater und Dozent und lebt inzwischen im Allgäu. Zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt bietet er die erste und einzige Weiterbildung auf Hochschulniveau im Bereich essbare Wildpflanzen an.