Franz von Assisi Symposium

Franz von Assisi Symposium

Pfingsten 2026, 22. - 25. Mai

Ich glaube nicht, dass man in 800 Jahren noch von Elon Musk, Mark Zuckerberg oder Kolomoj-skyj reden wird. Die Milliardäre und die Super-reichen wollen die Welt nach „ihrem Ebenbild" gestalten, und gegebenenfalls - sollte etwas schiefgehen - auf eine Insel oder auf den Mars abhauen.

Eine völlig andere Karriere legte Franz von Assisi hin. Als Sohn eines reichen Tuchhändlers standen ihm Tür und Tor offen. In der ganzen Stadt bekannt und beliebt, von den Frauen begehrt, doch dies war ihm nicht genug. Er wollte auch Held sein. So zog er in stolzer Rüstung in den Krieg gegen die Nachbarstadt Perugia. Dort geriet er in Gefangenschaft und irgendwann überkamen ihn Zweifel. Der Krieg, die Aussätzigen, die Armen und er, der Sunny Boy, - ist das das Leben, das wirkliche Leben?

Franz, ein Vorläufer von Love and Peace.


Hier geht's zur Anmeldung

... hier das geplante/vorläufige Programm

ab 13.00 Anreise und Anmeldung

17.00 Abendessen im Hotel zur Sonne

19.00 Begrüßung und Vorstellrunde der Impulsgeber
7.00 Morgenmeditation mit Christoph Singer

7.30 - 9.00 Frühstück

9.00 Gunnar Decker

10.15 Kerstin Decker

ab 11.00 Open Space

13.00 Mittagessen

14.30 Open Space

17.00 Ernte

ab 18.30 Abendessen

20.00 Franz Froschauer liest Texte von Franz v. Assisi
7.00 Morgenmeditation mit Christoph Singer

7.30 - 9.00 Frühstück

9.00 Mile Babic

10.15 Ute Karin Höllrigl

ab 11.00 Open Space

13.00 Mittagessen

14.30 Open Space

17.00 Ernte

ab 18.30 Abendessen

20.00 Überraschungsgast
7.00 Morgenmeditation mit Christoph Singer

7.30 - 9.00 Frühstück

9.00 Wanderung durch die Natur mit Norbert Waigl

13.00 Mittagessen

ImpulsgeberInnen

Gunnar Decker
Gunnar Decker

Er lebt und arbeitet in Berlin. Wir kamen über Rilke in Kontakt. Sein Beitrag beim Rilke Symposium war für uns alle eine Bereicherung. Im April erscheint seine überarbeitete Biographie über Franz von Assisi, und es ist uns eine Freude, dass er auch heuer bei unserem Pfingst-Symposium wieder als Referent und Impulsgeber dabei sein wird

Gunnar Decker
Scroll Left
Scroll Right
Zum brennstoff Artikel
Kerstin Decker
Kerstin Decker

Franz von Assisi und Klara von Assisi. Über deren Beziehung gab es und gibt es nach wie vor viele Spekulationen. Ohne Zweifel war ihre Beziehung nachhaltig und unglaublich fruchtbar. Jetzt, - 800 Jahre später - gibt es sowohl die Franziskaner als auch die Klarissinen noch immer. Ihre Spiritualität war ihnen eine Kraftquelle, die heute noch wirksam ist; oder anders gesagt, - nach der sich auch heute noch viele? Menschen sehnen.

Kerstin Decker
Scroll Left
Scroll Right
Zum brennstoff Artikel
Mile Babic
Mile Babic

Mile Babic, Franziskaner in Sarajevo. Was heißt es im Krieg Franziskaner zu sein?

Wir, ein ganzer Autobus voll, haben den bosnischen Schriftsteller Dzevad Karahasan, einen Moslem, in Sarajevo besucht. Alle durften wir bei seinem katholischen Freund, Mile Babic, im Franziskanerkloster nächtigen und leidenschaftlich diskutieren.

So haben wir beide kennen und schätzen gelernt.

Mile Babic
Scroll Left
Scroll Right
Christa Dregger
Christa Dregger

Christa hat nun schon einige Pfingst-Symposien ausgezeichnet moderiert. Christa, wir freuen uns, dass Du wieder dabei bist.

Christa Dregger
Scroll Left
Scroll Right
Ute Karin Höllrigl
Ute Karin Höllrigl

Aus der Juristin Ute Karin Höllrigl mit ihrem Sinn für Recht und Gerechtigkeit wurde eine Psychoanalytikerin, die auf die Kraft der Träume und auf die innere Stimme vertraut. In zahlreichen Essays, Vorträgen und Publikationen hat sie sich mit der Botschaft der Träume beschäftigt. Sie hat über die Traumanalyse bei C. G. Jung ebenso geschrieben wie über eigene Träume, hat sich intensiv mit den Texten von Ingeborg Bachmann beschäftigt, mit der Lyrik von Hilde Domin, Christine Lavant und vielen anderen. “Stufen inneren Entfaltens anhand weiblicher Dichtung” heißt einer ihrer Texte. Sie hat über den “Tod im Traum” geschrieben, über das Kind in uns, über das Annehmen der eigenen Schattenseiten – Texte, die aus ihrer langjährigen Erfahrung als Psychoanalytikerin entstanden sind.

Ute Karin Höllrigl
Scroll Left
Scroll Right
Christoph Singer
Christoph Singer

Psychotherapeut. Er praktiziert seit seinem 20. Lebensjahr Zen-Meditation. Er ist Zen-Lehrer und außerdem leitet er Schweigewochen. Bei so einer Schweigewoche habe ich (Heini) ihn kennengelernt.

Es ist mehr als zwanzig Jahre her, da hat Christoph bei uns Meditationspölster bestellt. Er bat um einen "guten Preis", dafür bot mir an, dass ich bei einer Meditations- und Schweigewoche mitmachen dürfe. Dafür bin ich heute noch dankbar, denn diese Woche hat mein Leben ganz stark beeinflusst, man könnt fast sagen "verändert". Ich freue mich sehr, dass er beim Franz von Assisi-Symposium dabei sein wird. Jeden Tag wird er eine Morgenmeditation anleiten.

Christoph Singer
Scroll Left
Scroll Right
Zum Video
Franz Froschauer
Franz Froschauer

Franz Froschauer. Seit Wochen, nein seit Monaten, liest Franz Texte von und über Franz von Assisi. Das Leben von Franz von Assisi war voller Widersprüche, die er - ungeachtet der öffentlichen Meinung - kompromisslos durchzog. Franz Froschauer ist von manchen Franz-Geschichten begeistert, manche jedoch wirken verstörend auf ihn. Und doch ist es so, dass sich in fast jeder Geschichte ein Kern findet, der es wert ist geknackt zu werden, wo es Sinn macht darüber nachzudenken.

Franz Froschauer hat eine Auswahl von starken "Franz"-Texten getroffen, die er beim Symposium vorlesen wird.

Wenn Franz was macht, dann macht er's ganz. Er agiert immer mit Hingabe und Leidenschaft. Eine Freude, dass er kommt.

Franz Froschauer, Schauspieler und Regisseur. Nach einem Schauspielstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz folgten Engagements am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Residenztheater München, am Schauspiel Bonn, am EDT Hamburg, am Münchner Volkstheater, am Theater Phönix, beim Festival der Regionen und beim Theater Hausruck. 1996 leitete Froschauer die Festwochen Gmunden.

Franz Froschauer
Scroll Left
Scroll Right

Franz Froschauer berichtet anhand der „Drei Gefährten Legende“ vom Leben des Franz von Assisi und umrahmt diese Legenden mit Lyrik von Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Dorothee Sölle, Rainer Maria Rilke und eigenen Liedern.

FRANZ VON ASSISI oder Die Kraft zur Bejahung inmitten lauter Verneinung

"Leuchtend wie das Frührot und >>wie der Morgenstern<< ja wie die aufgehende Sonne die Welt mit glühenden Strömen des Lichts überflutet zu ihrer Fruchtbarkeit, so erschien Franz von Assisi in seinem Aufbruch gleich einem neuartigem Licht. Beim Aufgang dieser Sonne lag seine Welt gewissermaßen, ähnlich der unseren, im winterlichem Frost erstarrt. Sein Wort und seine Tat war wie ein schönes Leuchten: die Wahrheit strahlt, die Liebe flammt, die Tugend, vieler Verdienste Mutter, hat eine Kraft zur Weckung neuen, schöneren Lebens.“


Open Space


Das Beste - die Kaffeepausen

„Das Beste an den Konferenzen sind eigentlich die Kaffeepausen.“ Nachdem Harrison Owen zahlreiche sorgfältig durchgeplante Events organisiert hatte, war diese Erkenntnis zuerst ernüchternd. Wozu der ganze Zauber, wenn dann in zwanglosen Bewegungen und Begegnungen zwischen Stehtischen nicht selten viel spannendere Themen besprochen werden als im Hauptsaal? Warum kann nicht einfach die ganze Veranstaltung so ablaufen? Aus diesen Überlegungen heraus kreierte Harrison Owen – eigentlich eher zum Spaß – die erste Open Space Konferenz und war selbst überrascht, dass diese einfache Einladung zur Selbstorganisation immer und immer und immer wieder funktionierte.

Lebendig und frei

Was Gespräche in Kaffeepausen so lebendig macht, ist u.a. die Tatsache, dass sich alle sehr frei bewegen können. Man schaut sich um und hat zu irgendeinem Menschen oder Tischgrüppchen Resonanz. Vielleicht hört man einfach mal zu, wirft etwas ein, endet in einer tiefschürfenden Diskussion – oder geht ganz ungezwungen wieder weiter, sobald das eigene Interesse nachlässt und am Nachbartisch ein wichtiges Stichwort gefallen ist. Aus dieser Beobachtung heraus, wie sehr die Möglichkeit zur Selbstbestimmtheit die Produktivität in Unterhaltungen beeinflusst, hat Harrison Owen vier Open Space-Prinzipien und das „Gesetz der zwei Füße“ formuliert:

Wie im richtigen Leben ...

PS: Eine einzige Beschwerde kommt nach Open Space Symposien jedes Mal. „Da läuft so viel Interessantes gleichzeitig. Ich kann mich nicht entscheiden!“ Das können wir nicht ändern, denn das ist leider genauso wie auch sonst im Leben: Man versäumt einfach fast immer fast alles. ;)

4 Prinzipien

Dazu passend unterstreichen die 4 Prinzipien das Vertrauen in die organischen Dynamiken der Selbstorganisation:

1) Wer immer kommt, ist gerade die richtige Person.

2) Was auch geschieht, es kann nur so geschehen.

3)Wann immer es beginnt, es ist die richtige Zeit.

4) Vorbei ist vorbei.

Selbst-Organisation funktioniert

Zu Beginn ist da nur eine große Runde möglicherweise sehr interessanter Menschen, und eine leere Wand, auf der mögliche Zeiten und Räume für die nächsten Stunden und Tage notiert sind. Was wann wo passieren wird – das liegt an den TeilnehmerInnen, denn hier kann prinzipiell jede/r die Initiative ergreifen und ein Angebot starten. Mancherorts (wie auch in Schrems) werden zusätzlich auch einige ImpulsgeberInnen*, eingeladen, die ihre Erfahrungen und Expertise mit dem Thema wie alle anderen im Open Space einbringen. Ist die Programmwand gefüllt und alle Räume vergeben, geht es erst richtig los.

Das Gesetz der zwei Füße

„Das Gesetz der zwei Füße“ besagt, dass jede/r nur so lange in einer Gruppe bleiben soll, solange er/sie dort einen Beitrag leisten und/oder etwas lernen kann. Man darf jederzeit auch mittendrin aufstehen und in eine andere Gruppe gehen oder einfach nichts tun und die Gedanken schweifen lassen an irgendeinem netten Platz.

Schätze der Erkenntnis

Was nach dem Open Space meist bleibt, sind neben den inhaltlichen Erkenntnisschätzen, konkreten Problemlösungen, hilfreichen Kontakten, geplanten und gestarteten Initiativen auch wertvolle Erfahrungen mit eigenverantwortlichem Handeln. In diesem Setting ist niemand mehr gezwungen, was vorgesetzt wurde, womöglich über sich ergehen zu lassen, sondern wird ermutigt selbst zu entscheiden, was man mit der eigenen Zeit und Energie macht. Das gilt im Grunde auch für alle möglichen anderen Orte, an denen wir uns sonst so bewegen. Oft stellen sich die gleichen Fragen: Was kann ich hier lernen? Was kann ich einbringen? Wie kann ich mitgestalten?

Die Ernte

Alle "Open Spaces" berichten am Abend, was in ihrer Gruppe los war. Inhalt, Stimmung, Beschlüsse oder was auch immer. So erfahren alle Symposiumsteilnehmer:innen "alles", und man wird Zeuge der Fülle. Manchmal kommt man bei der Ernte erst drauf, wo man noch gerne dabei gewesen wäre ........


Fahrrad, Bus oder Auto...?

GEA Akademie
Niederschremser Straße 4b
3943 Schrems
Österreich

Navigation starten
Zum Newsletter anmelden

Rückblick Pfingstsymposium 2025

Herzensmomente eingefangen