Ich glaube nicht, dass man in 800 Jahren noch von Elon Musk, Mark Zuckerberg oder Kolomoj-skyj reden wird. Die Milliardäre und die Super-reichen wollen die Welt nach „ihrem Ebenbild" gestalten, und gegebenenfalls - sollte etwas schiefgehen - auf eine Insel oder auf den Mars abhauen.
Eine völlig andere Karriere legte Franz von Assisi hin. Als Sohn eines reichen Tuchhändlers standen ihm Tür und Tor offen. In der ganzen Stadt bekannt und beliebt, von den Frauen begehrt, doch dies war ihm nicht genug. Er wollte auch Held sein. So zog er in stolzer Rüstung in den Krieg gegen die Nachbarstadt Perugia. Dort geriet er in Gefangenschaft und irgendwann überkamen ihn Zweifel. Der Krieg, die Aussätzigen, die Armen und er, der Sunny Boy, - ist das das Leben, das wirkliche Leben?
Franz, ein Vorläufer von Love and Peace.
... hier das geplante/vorläufige Programm
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ImpulsgeberInnen
ImpulsgeberInnen
Er lebt und arbeitet in Berlin. Wir kamen über Rilke in Kontakt. Sein Beitrag beim Rilke Symposium war für uns alle eine Bereicherung. Im April erscheint seine überarbeitete Biographie über Franz von Assisi, und es ist uns eine Freude, dass er auch heuer bei unserem Pfingst-Symposium wieder als Referent und Impulsgeber dabei sein wird
Franz von Assisi und Klara von Assisi. Über deren Beziehung gab es und gibt es nach wie vor viele Spekulationen. Ohne Zweifel war ihre Beziehung nachhaltig und unglaublich fruchtbar. Jetzt, - 800 Jahre später - gibt es sowohl die Franziskaner als auch die Klarissinen noch immer. Ihre Spiritualität war ihnen eine Kraftquelle, die heute noch wirksam ist; oder anders gesagt, - nach der sich auch heute noch viele? Menschen sehnen.
Mile Babic, Franziskaner in Sarajevo. Was heißt es im Krieg Franziskaner zu sein?
Wir, ein ganzer Autobus voll, haben den bosnischen Schriftsteller Dzevad Karahasan, einen Moslem, in Sarajevo besucht. Alle durften wir bei seinem katholischen Freund, Mile Babic, im Franziskanerkloster nächtigen und leidenschaftlich diskutieren.
So haben wir beide kennen und schätzen gelernt.
Christa hat nun schon einige Pfingst-Symposien ausgezeichnet moderiert. Christa, wir freuen uns, dass Du wieder dabei bist.
Aus der Juristin Ute Karin Höllrigl mit ihrem Sinn für Recht und Gerechtigkeit wurde eine Psychoanalytikerin, die auf die Kraft der Träume und auf die innere Stimme vertraut. In zahlreichen Essays, Vorträgen und Publikationen hat sie sich mit der Botschaft der Träume beschäftigt. Sie hat über die Traumanalyse bei C. G. Jung ebenso geschrieben wie über eigene Träume, hat sich intensiv mit den Texten von Ingeborg Bachmann beschäftigt, mit der Lyrik von Hilde Domin, Christine Lavant und vielen anderen. “Stufen inneren Entfaltens anhand weiblicher Dichtung” heißt einer ihrer Texte. Sie hat über den “Tod im Traum” geschrieben, über das Kind in uns, über das Annehmen der eigenen Schattenseiten – Texte, die aus ihrer langjährigen Erfahrung als Psychoanalytikerin entstanden sind.
Psychotherapeut. Er praktiziert seit seinem 20. Lebensjahr Zen-Meditation. Er ist Zen-Lehrer und außerdem leitet er Schweigewochen. Bei so einer Schweigewoche habe ich (Heini) ihn kennengelernt.
Es ist mehr als zwanzig Jahre her, da hat Christoph bei uns Meditationspölster bestellt. Er bat um einen "guten Preis", dafür bot mir an, dass ich bei einer Meditations- und Schweigewoche mitmachen dürfe. Dafür bin ich heute noch dankbar, denn diese Woche hat mein Leben ganz stark beeinflusst, man könnt fast sagen "verändert". Ich freue mich sehr, dass er beim Franz von Assisi-Symposium dabei sein wird. Jeden Tag wird er eine Morgenmeditation anleiten.
Franz Froschauer. Seit Wochen, nein seit Monaten, liest Franz Texte von und über Franz von Assisi. Das Leben von Franz von Assisi war voller Widersprüche, die er - ungeachtet der öffentlichen Meinung - kompromisslos durchzog. Franz Froschauer ist von manchen Franz-Geschichten begeistert, manche jedoch wirken verstörend auf ihn. Und doch ist es so, dass sich in fast jeder Geschichte ein Kern findet, der es wert ist geknackt zu werden, wo es Sinn macht darüber nachzudenken.
Franz Froschauer hat eine Auswahl von starken "Franz"-Texten getroffen, die er beim Symposium vorlesen wird.
Wenn Franz was macht, dann macht er's ganz. Er agiert immer mit Hingabe und Leidenschaft. Eine Freude, dass er kommt.
Franz Froschauer, Schauspieler und Regisseur. Nach einem Schauspielstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz folgten Engagements am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Residenztheater München, am Schauspiel Bonn, am EDT Hamburg, am Münchner Volkstheater, am Theater Phönix, beim Festival der Regionen und beim Theater Hausruck. 1996 leitete Froschauer die Festwochen Gmunden.
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Rückblick Pfingstsymposium 2025
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Herzensmomente eingefangen