Rilke Symposium
06. - 09. JUNI

Rilke Symposium

Pfingsten 2025

Alle sind eingeladen. Alle, die über den Rand der Konsumgesellschaft hinausschauen wollen (der/die in das Leben aus der Zelle sieht, und der, - den Menschen ferner als den Dingen, nicht wagt zu wägen was geschieht). Rilke steht für Tiefgang ... drum wird unser Symposium ein Gang, - mit Sicherheit auch ein Gang in die Tiefe. Wie schon bei den letzten Symposium werden wir sicher auch Zeit in der Natur verbringen ... Rilke und Natur ... das Innen und Außen ... so wie wir.

Frühbucher Bonus

Innen und Außen

bei Rilke ist das oft eins. Das moderne Leben jedoch verlangt oft die Trennung vom Innen und Außen. Wer das nicht trennen kann, ist für viele Berufe klipp und klar ungeeignet.

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Die Liebe

die Liebesgeschichte mit Lou Andreas-Salomé beinhaltet soviel, sie bietet Reflexionsebenen in Hülle und Fülle, wo wir eigene Erfahrungen und Erlebnisse aufhängen und reflektieren können.

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Der Tod

unser Lebenszyklus endet dann doch irgendwann im Tod ... oder endet nicht ... der nächste Zyklus beginnt. (Übrigens, - Rilke ist nur 51 Jahre alt geworden)

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Screenshot 2025-02-05 132915

Für unsere „Early Birds“ wie sie der Mainstream nennt haben wir dieses Jahr wieder unseren Frühbucher-Bonus - statt €240,- zahlt ihr nur €190,-. Wir freuen uns wirklich, wenn ihr euch jetzt schon dazu entscheidet den rund 100 „Early Birds“ (stand 03/02/25) beizuwohnen. Heini schreibt „Alle sind eingeladen über den Rand der Konsumgesellschaft hinauszusehn..“ – Wir wollen keinesfalls mit unserem Angebot den Konsum fördern – um ehrlich zu sein – ist es für uns so einfach leichter alles zu planen. Also, wohl an – bis boid, bis boid.

Open Space


Das Beste - die Kaffepausen

„Das Beste an den Konferenzen sind eigentlich die Kaffeepausen.“ Nachdem Harrison Owen zahlreiche sorgfältig durchgeplante Events organisiert hatte, war diese Erkenntnis zuerst ernüchternd. Wozu der ganze Zauber, wenn dann in zwanglosen Bewegungen und Begegnungen zwischen Stehtischen nicht selten viel spannendere Themen besprochen werden als im Hauptsaal? Warum kann nicht einfach die ganze Veranstaltung so ablaufen? Aus diesen Überlegungen heraus kreierte Harrison Owen – eigentlich eher zum Spaß – die erste Open Space Konferenz und war selbst überrascht, dass diese einfache Einladung zur Selbstorganisation immer und immer und immer wieder funktionierte.

Lebendig und frei

Was Gespräche in Kaffeepausen so lebendig macht, ist u.a. die Tatsache, dass sich alle sehr frei bewegen können. Man schaut sich um und hat zu irgendeinem Menschen oder Tischgrüppchen Resonanz. Vielleicht hört man einfach mal zu, wirft etwas ein, endet in einer tiefschürfenden Diskussion – oder geht ganz ungezwungen wieder weiter, sobald das eigene Interesse nachlässt und am Nachbartisch ein wichtiges Stichwort gefallen ist. Aus dieser Beobachtung heraus, wie sehr die Möglichkeit zur Selbstbestimmtheit die Produktivität in Unterhaltungen beeinflusst, hat Harrison Owen vier Open Space-Prinzipien und das „Gesetz der zwei Füße“ formuliert:

Wie im richtigen Leben ...

PS: Eine einzige Beschwerde kommt nach Open Space Symposien jedes Mal. „Da läuft so viel Interessantes gleichzeitig. Ich kann mich nicht entscheiden!“ Das können wir nicht ändern, denn das ist leider genauso wie auch sonst im Leben: Man versäumt einfach fast immer fast alles. ;)

4 Prinzipien

Dazu passend unterstreichen die 4 Prinzipien das Vertrauen in die organischen Dynamiken der Selbstorganisation:

1) Wer immer kommt, ist gerade die richtige Person.

2) Was auch geschieht, es kann nur so geschehen.

3)Wann immer es beginnt, es ist die richtige Zeit.

4) Vorbei ist vorbei.

Selbst-Organisation funktioniert

Zu Beginn ist da nur eine große Runde möglicherweise sehr interessanter Menschen, und eine leere Wand, auf der mögliche Zeiten und Räume für die nächsten Stunden und Tage notiert sind. Was wann wo passieren wird – das liegt an den TeilnehmerInnen, denn hier kann prinzipiell jede/r die Initiative ergreifen und ein Angebot starten. Mancherorts (wie auch in Schrems) werden zusätzlich auch einige ImpulsgeberInnen*, eingeladen, die ihre Erfahrungen und Expertise mit dem Thema wie alle anderen im Open Space einbringen. Ist die Programmwand gefüllt und alle Räume vergeben, geht es erst richtig los.

Das Gesetz der zwei Füße

„Das Gesetz der zwei Füße“ besagt, dass jede/r nur so lange in einer Gruppe bleiben soll, solange er/sie dort einen Beitrag leisten und/oder etwas lernen kann. Man darf jederzeit auch mittendrin aufstehen und in eine andere Gruppe gehen oder einfach nichts tun und die Gedanken schweifen lassen an irgendeinem netten Platz.

Schätze der Erkenntnis

Was nach dem Open Space meist bleibt, sind neben den inhaltlichen Erkenntnisschätzen, konkreten Problemlösungen, hilfreichen Kontakten, geplanten und gestarteten Initiativen auch wertvolle Erfahrungen mit eigenverantwortlichem Handeln. In diesem Setting ist niemand mehr gezwungen, was vorgesetzt wurde, womöglich über sich ergehen zu lassen, sondern wird ermutigt selbst zu entscheiden, was man mit der eigenen Zeit und Energie macht. Das gilt im Grunde auch für alle möglichen anderen Orte, an denen wir uns sonst so bewegen. Oft stellen sich die gleichen Fragen: Was kann ich hier lernen? Was kann ich einbringen? Wie kann ich mitgestalten?

Die Ernte

Alle "Open Spaces" berichten am Abend, was in ihrer Gruppe los war. Inhalt, Stimmung, Beschlüsse oder was auch immer. So erfahren alle Symposiumsteilnehmer:innen "alles", und man wird Zeuge der Fülle. Manchmal kommt man bei der Ernte erst drauf, wo man noch gerne dabei gewesen wäre ........

ImpulsgeberInnen

Gunnar Decker
Gunnar Decker

Er hat eine unglaublich tolle Rilke Biografie geschrieben - "Rilke. Der ferne Magier". Gunnar Decker wuchs in Bad Doberan auf. Er studierte Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1991 arbeitete er mit einem Promotionsstipendium an der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel 1994 wurde er an der Humboldt-Universität mit einer Dissertation über Gottfried Arnold promoviert. Seit 1995 arbeitet er als freiberuflicher Film- und Theaterkritiker, seit 1997 als Buchautor. Mit seiner Frau Kerstin Decker veröffentlichte er im Jahr 2000 einen Band Essays. Er ist Verfasser biografischer Bücher zu Ernst Jünger, Hermann Hesse, Gottfried Benn und zu Rilkes Frauen. Seit 2008 schreibt er als Redakteur für die Zeitschrift Theater der Zeit. Er lebt in Berlin.

Gunnar Decker
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Kerstin Decker
Kerstin Decker

Sie hat eine spannende Biografie über Lou Andreas-Salomé geschrieben - "Der bittersüße Funke ICH". Decker absolvierte nach der Schulzeit eine Ausbildung zur Verkäuferin. Später studierte sie an der Universität Leipzig Journalistik und an der Humboldt-Universität zu Berlin u. a. Philosophie. 1994 schloss sie dieses Studium mit einer Dissertation ab. Anschließend bekam sie eine Anstellung bei der Zeitung Der Tagesspiegel. Später war sie auch Kolumnistin und Kritikerin bei der taz.

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Franz Froschauer
Franz Froschauer

Schauspieler. Franz hat einen Rilke Abend zusammengestellt, den ich im Herbst miterlebt habe. Seit diesem Abend ist mir der Rilke nicht mehr aus dem Sinn gegangen. So gesehen, ist er "schuld", dass unser Pfingstsymposium sich um RILKE dreht. Nach einem Schauspielstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz folgten Engagements am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Residenztheater München, am Schauspiel Bonn, am EDT Hamburg, am Münchner Volkstheater, am Theater Phönix, beim Festival der Regionen und beim Theater Hausruck.1996 leitete Froschauer die Festwochen Gmunden.

Franz Froschauer
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Julia Höfler
Julia Höfler

Schauspielerin. Julia kann dreiviertel Stunden auswendig Rilke Gedichte vortragen. Vortragen ist ein zu harmloser Begriff, - sie trägt den Rilke mitten ins Herz hinein. Also nicht "vortragen", sondern "hineintragen". Geboren in Wien, Österreich als Tochter eines Schauspielers und einer Dolmetscherin. Sie steht seit ihrer frühesten Kindheit auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Nach Abschluss ihres Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes spielt sie über 15 Jahre auf den verschiedensten Bühnen Deutschlands und Österreichs (Staatstheater Saarbrücken, Stadttheater Kiel, Ensembletheater Wien, Schauspielhaus Salzburg…) und in Film und Fernsehen ( ARD/ ORF/ arte…)

Julia Höfler
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Ute Karin Höllrigl
Ute Karin Höllrigl

Aus der Juristin Ute Karin Höllrigl mit ihrem Sinn für Recht und Gerechtigkeit wurde eine Psychoanalytikerin, die auf die Kraft der Träume und auf die innere Stimme vertraut. In zahlreichen Essays, Vorträgen und Publikationen hat sie sich mit der Botschaft der Träume beschäftigt. Sie hat über die Traumanalyse bei C. G. Jung ebenso geschrieben wie über eigene Träume, hat sich intensiv mit den Texten von Ingeborg Bachmann beschäftigt, mit der Lyrik von Hilde Domin, Christine Lavant und vielen anderen. “Stufen inneren Entfaltens anhand weiblicher Dichtung” heißt einer ihrer Texte. Sie hat über den “Tod im Traum” geschrieben, über das Kind in uns, über das Annehmen der eigenen Schattenseiten – Texte, die aus ihrer langjährigen Erfahrung als Psychoanalytikerin entstanden sind.

Ute Karin Höllrigl
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Christoph Singer
Christoph Singer

Psychotherapeut. Er praktiziert seit seinem 20. Lebensjahr Zen-Meditation. Er ist Zen-Lehrer und außerdem leitet er Schweigewochen. Bei so einer Schweigewoche habe ich (Heini) ihn kennengelernt.

Es ist mehr als zwanzig Jahre her, da hat Christoph bei uns Meditationspölster bestellt. Er bat um einen "guten Preis", dafür bot mir an, dass ich bei einer Meditations- und Schweigewoche mitmachen dürfe. Dafür bin ich heute noch dankbar, denn diese Woche hat mein Leben ganz stark beeinflusst, man könnt fast sagen "verändert". Ich freue mich sehr, dass er beim Rilke-Symposium dabei sein wird. Jeden Tag wird er eine Morgenmeditation anleiten. Zur Einstimmung wird es jedes Mal ein Gedicht von Rilke geben.

Christoph Singer
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Fahrrad, Bus oder Auto...?

GEA Akademie
Niederschremser Straße 4b
3943 Schrems
Österreich

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Rückblick Pfingstsymposium 2024

Herzensmomente eingefangen



Building Bridges for Peace
Building Bridges for Peace

Jo Berry bittet uns ihr Anliegen zu unterstützen. Das tun wir gern, noch dazu wo uns ihre Geschichte vom Pfingstsymposium noch ganz wach ist. In einer E-Mail schreibt sie folgendes:

Meine Wohltätigkeitsorganisation "Building Bridges for Peace" startet einen Crowdfunding-Aufruf, um diesen Meilenstein (40. Jahrestag der Bombe, die ihrem Vater das Leben kostete) zu würdigen. Wir wollen ein Jahr lang Veranstaltungen zur Vertiefung unserer Humanität anbieten. In diesen Zeiten der Spaltung wollen wir weltweit Freundlichkeit und Mitgefühl verbreiten und uns darauf konzentrieren, von der Entmenschlichung wegzukommen und wieder Mensch zu werden, von der Schuldzuweisung zu Empathie zu gelangen.

Building Bridges for Peace
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Jo & Pat bitten
Jo & Pat bitten

Wir haben Jo & Pat beim Pfingstsymposium erlebt. Ihr wirken hat eine Tiefe, die berührt und Berge versetzen kann.

Das Friedensprojekt
Das Friedensprojekt

Pat Magee legte die Bombe, welche Jo Berry's Vater tötete. Nun betreiben sie gemeinsam ein Projekt namens "Building Bridges for Peace". Nomen est omen.

Pat Magee
Pat Magee

Hier findest du eine spannende Kurzdokumentation über Pat Magee, den Brighton Bomber. Das Wort "Bomber" wird diesem Menschen bei weitem nicht gerecht.

Jo Berry
Jo Berry

Jo Berrys Vater wurde durch die Bombe von Brighton getötet. Anstatt eines Lebens in Hass, wollte sie "Verstehen" lernen, um Brücken zwischen den Konfliktparteien bauen zu kön…

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Erinnerungen reflektieren
Erinnerungen reflektieren

Liebe FreundInnen, habt ihr's auch gespürt? Dieses Kribbeln im Bauch, das Leuchten in den Augen, als wir gemeinsam in den Pfingsttagen Frieden atmeten? Ein Chor von Stimmen, so unterschiedlich und doch vereint in Sehnsucht nach Veränderung.

Diese Briefe sind wie Samen. Gesät in den fruchtbaren Boden unserer Begegnungen, keimen sie auf und erzählen vom Erlebten. Vom Lachen und Weinen, vom Ringen und Hoffen. Sie flüstern von der Kraft des Miteinanders, vom Mut, neue Wege zu gehen.

Erinnerungen reflektieren
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Friedens-Podcast
Friedens-Podcast

Andrea Hiller vom Aktionsradius Wien war vom Symposium berührt und begeistert. Sie hat ihr Erleben in einem Podcast zusammengefasst.

Unser Schreiben an die Botschaft
Unser Schreiben an die Botschaft

Beim Symposium haben wir beschlossen einen Brief an die kolumbianische Botschaft zu schreiben, um Recht und Gerechtigkeit für San José de Apartadó zu fordern.

Botschaftsschreiben Kolumbien | GER
Botschaftsschreiben Kolumbien | GER

Herbert Giptner aus München schließt sich der Forderung an. Er schreibt als Mensch und Bürger selber an die kolumbianische Botschaft. Folgt seinem Beispiel.

Weiberhof Friedens-Ausgabe
Weiberhof Friedens-Ausgabe

Erika vom "Weiberhof" übernimmt unsere Friedensbotschaft. Ein Schneeball-Effekt. Eine Lawine für den Frieden.

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Friedvolle Gedichte
Friedvolle Gedichte

Oh ja, die Poesie - Sie ist wie ein Funke, der das Herz entzündet und den Geist beflügelt. Beim Pfingstsymposium 2024 haben wir nicht nur geredet und diskutiert, sondern auch gefühlt und gedichtet. Denn was wäre das Leben ohne die Schönheit der Worte, die uns berühren und verbinden?

Friedvolle Gedichte
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Who Would Have Thought
Who Would Have Thought

Alexander Melachs Gedicht "Who would have thought" erforscht die dunkle Seite der menschlichen Existenz, geprägt von Schmerz, Verzweiflung und Hoffnung.

A Dream of the Divine
A Dream of the Divine

Rolf Brokmeier öffnet uns mit seinem Gedicht "A Dream of the Divine" die Tür zu einem Tag, der von Gottes Liebe durchströmt ist. Taucht ein in diese Verse.

Friedens-Gedicht
Friedens-Gedicht

Johannes Zemanek - danke für dein Gedicht. Schon bei deinem Vortrag war es berührend. Durchs Lesen und Wiederholen geht's in die Tiefe.

Wolle die Wandlung
Wolle die Wandlung

Rilke Gedichte erschließen sich mir oft erst nach mehrmaligem Lesen. Beim wiederholten Lesen, oder auch beim Auswendiglernen, kommen immer wieder neue Gedanken dazu. Einige G…

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