Alle sind eingeladen. Alle, die über den Rand der Konsumgesellschaft hinausschauen wollen (der/die in das Leben aus der Zelle sieht, und der, - den Menschen ferner als den Dingen, nicht wagt zu wägen was geschieht). Rilke steht für Tiefgang ... drum wird unser Symposium ein Gang, - mit Sicherheit auch ein Gang in die Tiefe. Wie schon bei den letzten Symposium werden wir sicher auch Zeit in der Natur verbringen ... Rilke und Natur ... das Innen und Außen ... so wie wir.
bei Rilke ist das oft eins. Das moderne Leben jedoch verlangt oft die Trennung vom Innen und Außen. Wer das nicht trennen kann, ist für viele Berufe klipp und klar ungeeignet.
die Liebesgeschichte mit Lou Andreas-Salomé beinhaltet soviel, sie bietet Reflexionsebenen in Hülle und Fülle, wo wir eigene Erfahrungen und Erlebnisse aufhängen und reflektieren können.
unser Lebenszyklus endet dann doch irgendwann im Tod ... oder endet nicht ... der nächste Zyklus beginnt. (Übrigens, - Rilke ist nur 51 Jahre alt geworden)
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ImpulsgeberInnen
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Er hat eine unglaublich tolle Rilke Biografie geschrieben - "Rilke. Der ferne Magier". Gunnar Decker wuchs in Bad Doberan auf. Er studierte Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1991 arbeitete er mit einem Promotionsstipendium an der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel 1994 wurde er an der Humboldt-Universität mit einer Dissertation über Gottfried Arnold promoviert. Seit 1995 arbeitet er als freiberuflicher Film- und Theaterkritiker, seit 1997 als Buchautor. Mit seiner Frau Kerstin Decker veröffentlichte er im Jahr 2000 einen Band Essays. Er ist Verfasser biografischer Bücher zu Ernst Jünger, Hermann Hesse, Gottfried Benn und zu Rilkes Frauen. Seit 2008 schreibt er als Redakteur für die Zeitschrift Theater der Zeit. Er lebt in Berlin.
Sie hat eine spannende Biografie über Lou Andreas-Salomé geschrieben - "Der bittersüße Funke ICH". Decker absolvierte nach der Schulzeit eine Ausbildung zur Verkäuferin. Später studierte sie an der Universität Leipzig Journalistik und an der Humboldt-Universität zu Berlin u. a. Philosophie. 1994 schloss sie dieses Studium mit einer Dissertation ab. Anschließend bekam sie eine Anstellung bei der Zeitung Der Tagesspiegel. Später war sie auch Kolumnistin und Kritikerin bei der taz.
Schauspieler. Franz hat einen Rilke Abend zusammengestellt, den ich im Herbst miterlebt habe. Seit diesem Abend ist mir der Rilke nicht mehr aus dem Sinn gegangen. So gesehen, ist er "schuld", dass unser Pfingstsymposium sich um RILKE dreht. Nach einem Schauspielstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz folgten Engagements am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Residenztheater München, am Schauspiel Bonn, am EDT Hamburg, am Münchner Volkstheater, am Theater Phönix, beim Festival der Regionen und beim Theater Hausruck.1996 leitete Froschauer die Festwochen Gmunden.
Schauspielerin. Julia kann dreiviertel Stunden auswendig Rilke Gedichte vortragen. Vortragen ist ein zu harmloser Begriff, - sie trägt den Rilke mitten ins Herz hinein. Also nicht "vortragen", sondern "hineintragen". Geboren in Wien, Österreich als Tochter eines Schauspielers und einer Dolmetscherin. Sie steht seit ihrer frühesten Kindheit auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Nach Abschluss ihres Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes spielt sie über 15 Jahre auf den verschiedensten Bühnen Deutschlands und Österreichs (Staatstheater Saarbrücken, Stadttheater Kiel, Ensembletheater Wien, Schauspielhaus Salzburg…) und in Film und Fernsehen ( ARD/ ORF/ arte…)
Aus der Juristin Ute Karin Höllrigl mit ihrem Sinn für Recht und Gerechtigkeit wurde eine Psychoanalytikerin, die auf die Kraft der Träume und auf die innere Stimme vertraut. In zahlreichen Essays, Vorträgen und Publikationen hat sie sich mit der Botschaft der Träume beschäftigt. Sie hat über die Traumanalyse bei C. G. Jung ebenso geschrieben wie über eigene Träume, hat sich intensiv mit den Texten von Ingeborg Bachmann beschäftigt, mit der Lyrik von Hilde Domin, Christine Lavant und vielen anderen. “Stufen inneren Entfaltens anhand weiblicher Dichtung” heißt einer ihrer Texte. Sie hat über den “Tod im Traum” geschrieben, über das Kind in uns, über das Annehmen der eigenen Schattenseiten – Texte, die aus ihrer langjährigen Erfahrung als Psychoanalytikerin entstanden sind.
Psychotherapeut. Er praktiziert seit seinem 20. Lebensjahr Zen-Meditation. Er ist Zen-Lehrer und außerdem leitet er Schweigewochen. Bei so einer Schweigewoche habe ich (Heini) ihn kennengelernt.
Es ist mehr als zwanzig Jahre her, da hat Christoph bei uns Meditationspölster bestellt. Er bat um einen "guten Preis", dafür bot mir an, dass ich bei einer Meditations- und Schweigewoche mitmachen dürfe. Dafür bin ich heute noch dankbar, denn diese Woche hat mein Leben ganz stark beeinflusst, man könnt fast sagen "verändert". Ich freue mich sehr, dass er beim Rilke-Symposium dabei sein wird. Jeden Tag wird er eine Morgenmeditation anleiten. Zur Einstimmung wird es jedes Mal ein Gedicht von Rilke geben.
GEA Akademie
Niederschremser Straße 4b
3943 Schrems
Österreich
Rückblick Pfingstsymposium 2024
Rückblick Pfingstsymposium 2024
Herzensmomente eingefangen
Jo Berry bittet uns ihr Anliegen zu unterstützen. Das tun wir gern, noch dazu wo uns ihre Geschichte vom Pfingstsymposium noch ganz wach ist. In einer E-Mail schreibt sie folgendes:
Meine Wohltätigkeitsorganisation "Building Bridges for Peace" startet einen Crowdfunding-Aufruf, um diesen Meilenstein (40. Jahrestag der Bombe, die ihrem Vater das Leben kostete) zu würdigen. Wir wollen ein Jahr lang Veranstaltungen zur Vertiefung unserer Humanität anbieten. In diesen Zeiten der Spaltung wollen wir weltweit Freundlichkeit und Mitgefühl verbreiten und uns darauf konzentrieren, von der Entmenschlichung wegzukommen und wieder Mensch zu werden, von der Schuldzuweisung zu Empathie zu gelangen.
Wir haben Jo & Pat beim Pfingstsymposium erlebt. Ihr wirken hat eine Tiefe, die berührt und Berge versetzen kann.
Pat Magee legte die Bombe, welche Jo Berry's Vater tötete. Nun betreiben sie gemeinsam ein Projekt namens "Building Bridges for Peace". Nomen est omen.
Hier findest du eine spannende Kurzdokumentation über Pat Magee, den Brighton Bomber. Das Wort "Bomber" wird diesem Menschen bei weitem nicht gerecht.
Jo Berrys Vater wurde durch die Bombe von Brighton getötet. Anstatt eines Lebens in Hass, wollte sie "Verstehen" lernen, um Brücken zwischen den Konfliktparteien bauen zu kön…
Liebe FreundInnen, habt ihr's auch gespürt? Dieses Kribbeln im Bauch, das Leuchten in den Augen, als wir gemeinsam in den Pfingsttagen Frieden atmeten? Ein Chor von Stimmen, so unterschiedlich und doch vereint in Sehnsucht nach Veränderung.
Diese Briefe sind wie Samen. Gesät in den fruchtbaren Boden unserer Begegnungen, keimen sie auf und erzählen vom Erlebten. Vom Lachen und Weinen, vom Ringen und Hoffen. Sie flüstern von der Kraft des Miteinanders, vom Mut, neue Wege zu gehen.
Andrea Hiller vom Aktionsradius Wien war vom Symposium berührt und begeistert. Sie hat ihr Erleben in einem Podcast zusammengefasst.
Beim Symposium haben wir beschlossen einen Brief an die kolumbianische Botschaft zu schreiben, um Recht und Gerechtigkeit für San José de Apartadó zu fordern.
Herbert Giptner aus München schließt sich der Forderung an. Er schreibt als Mensch und Bürger selber an die kolumbianische Botschaft. Folgt seinem Beispiel.
Erika vom "Weiberhof" übernimmt unsere Friedensbotschaft. Ein Schneeball-Effekt. Eine Lawine für den Frieden.
Oh ja, die Poesie - Sie ist wie ein Funke, der das Herz entzündet und den Geist beflügelt. Beim Pfingstsymposium 2024 haben wir nicht nur geredet und diskutiert, sondern auch gefühlt und gedichtet. Denn was wäre das Leben ohne die Schönheit der Worte, die uns berühren und verbinden?
Alexander Melachs Gedicht "Who would have thought" erforscht die dunkle Seite der menschlichen Existenz, geprägt von Schmerz, Verzweiflung und Hoffnung.
Rolf Brokmeier öffnet uns mit seinem Gedicht "A Dream of the Divine" die Tür zu einem Tag, der von Gottes Liebe durchströmt ist. Taucht ein in diese Verse.
Johannes Zemanek - danke für dein Gedicht. Schon bei deinem Vortrag war es berührend. Durchs Lesen und Wiederholen geht's in die Tiefe.
Rilke Gedichte erschließen sich mir oft erst nach mehrmaligem Lesen. Beim wiederholten Lesen, oder auch beim Auswendiglernen, kommen immer wieder neue Gedanken dazu. Einige G…