Der Auftakt für den 3-teiligen Seminarzyklus zum Thema Ökologischer Hausbau im Herbst 2017 war fulminant und auch das 2. von 3 Modulen war ruck zuck ausgebucht. Für beide Module gibt es bereits Folgetermine im Frühjahr/Sommer 2018.

Ihr, die ihr den Gedanken hegt, ein eigenes Haus zu bauen, könnt aber getrost mit dem MODUL 3  "Baupraxis und alternat
ive Haustechnik" im Februar starten. An diesem Wochenende wird euch Winfried anhand von Projektbeispielen Baudetails von Ziegelmassiv- bis Holzleichtbauten erläutern und euch mit alternativen Energiegewinnungssystemen für energieautarke "Traumhäuser" vertraut machen.

Im 1. MODUL im April 2018 "Grundlagen des Planens und Bauens nach ganzheitlichen Kriterien" bekommt ihr dann einen Überblick über alles Wesentliche, was man über die  Planung und Baurealisierung wissen sollte, wobei auch neue Wege und innovative Bautechnologien zur Schaffung von PlusEnergieHäusern aufgezeigt werden.

Das 2. MODUL im Juni 2018 ist dann als Entwurfs- und Planungsworkshop gedacht, in dem ihr mit Winfried und Tatjana Salomon (sie ist Designerin, Geomantin und raumenergetische Beraterin) ein konkretes Grundkonzept eures eigenen Bauvorhabens entwickeln könnt. 


Herzlich willkommen, ihr Bau-Frauen, -Herren, SiedlerInnen und Interessierte in der GEA-Akademie!



MODUL 1 – GRUNDLAGEN DES PLANENS UND BAUENS NACH GANZHEITLICHEN KRITERIEN

FR, 6. April, 19 Uhr, bis SO, 8. April 2018, 13 Uhr

Mensch und Raum in Resonanz

  • Warum fühlen wir uns in manchen Räumen wohl, in anderen nicht?
  • Wie beeinflussen Raumstrukturen unsere Psyche?
  • Wodurch wird Architektur zum Spiegel der Gesellschaft?


Grundbedürfnisse des Wohnens

  • Wie viel Raum braucht der Mensch?
  • Der Wohnraum als Spiegel der Seele.
  • Wohlfühlparameter und Störfaktoren.


Anforderungsprofil und Leitsatzfindung       

  • Ausstieg aus alten Raummustern.
  • Neue Methoden der Selbstreflexion.
  • Intuitive Leitsatzfindung – das Grundbedürfnis auf den Punkt gebracht.


Der optimale Bauplatz

  • Anforderungskriterien an Infrastruktur, Besonnung etc.
  • Qualitäten des Ortes und geomantische Spurensuche.
  • Geologische und terrestrische Störzonen (Radiästhesie).


Haustypen und Bausysteme

  • Ziegel-Massiv-Bau versus Holz-Leicht-Bau (Systeme im Vergleich).
  • Gebäudeform und Grundrisstypen (Vor- und Nachteile).
  • Materialenergetik und Baubiologie (Wohngifte und graue Energien).


Energiegewinnungssysteme

  • Die Sonne schickt keine Rechnung (Solarthermie und Photovoltaik).
  • Biomasseheizung und Wärmepumpentechnologien (Heizkosten im Vergleich).
  • Der Weg zum PlusEnergieHaus (wie mir das Haus Geld verdient).


Simultanes Planen – durch Intuition zur besten Lösung

  • Das Wesen des Bauplatzes erfahren.
  • Die Geburt der Hausidee (Visualisierung vor Ort).
  • Im Vorentwurf liegt das Endergebnis.


Der Planungsprozess bis zum Baubeginn

  • Vom Entwurf zum Einreichplan (Funktionalitäten, Maßverhältnisse, Chi-Fluss, etc.)
  • Der Energieausweis und Lebenszykluskosten.
  • Die Ausführungsplanung als Kostengrundlage (Baubudget).


Der Bauprozess – vom Spatenstich zum Hauseinzug

  • Die Bauzeitplanung, der Werkvertrag und das BauKG.
  • Baustelleneinrichtung und Grundsteinlegung.
  • Von der Rohbauerrichtung über die Dachgleiche bis zum Einzug und dem letzten Nagel.

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MODUL 2 – ENTWURFS- UND PLANUNGSWORKSHOP

FR, 8. Dezember, 19 Uhr, bis SO, 10. Dezember 2017, 13 Uhr
(TERMIN AUSGEBUCHT)
FR, 29. Juni, 19 Uhr, bis SO, 1. Juni 2018, 13 Uhr

Die Entwurfsgrundlage und das Anforderungsprofil

  • der Bauplatz, die Bebauungsbestimmungen, Erstellung einer Planungsbasis (Lageplanübersicht)
  • Erarbeitung eines definitiven Anforderungsprofil
  • Festlegung des Baubudgets


Mit Intuition zur grundlegenden Hausidee

  • vom Brainstorming zur Ideensammlung 
  • die Hausvision
  • der Leitsatz 


Durch Reflexion zur stimmigen Planungsbasis

  • die Wünsche werden auf den Punkt gebracht
  • die Grundlagen werden optimiert
  • das Kraftpotential wird festgelegt


Die Funktionalität schafft die innere Form

  • durch MindMapp zum Raumschema
  • Festlegung der Raumfunktionen
  • Erstellung der Grundrissskizzen 


Durch die innere Form zum Baukörper

  • eine Baukörperstudie wird erarbeitet
  • Besonnung und Blickbezüge werden geprüft
  • das äußere Erscheinungsbild wird festgelegt


Außen und Innen in Harmonie gebracht

  • die Ergebnisse werden besprochen
  • gemeinsame Optimierungen werden durchgeführt
  • ein zusammenfassendes Grundkonzept wird erstellt


Projektpräsentation und Korrekturen

  • das Grobkonzept wird evaluiert und auf Stimmigkeit geprüft
  • Plankorrekturen werden vorgenommen
  • eine Projektmappe wird erstellt


Weitere Planungsschritte und Baubudget

  • die weitere Vorgangsweise zur Planerwahl, behördliche Abklärungen etc. werden festgelegt
  • ein konkreter Baubudgetplan wird erstellt
  • eine Prioritätenliste wird erarbeitet


Die Kostenberechnungsgrundlage u. der Bauzeitplan

  • die Erstellung von Leistungsverzeichnissen und Angebotseinholungen werden erläutert
  • ein Bauzeitplan vom Spatenstich bis zur Hauseinweihung wird erstellt
  • offene Fragen werden beantwortet

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MODUL 3 – BAUPRAXIS UND ALTERNATIVE HAUSTECHNIK

FR, 2. Februar 19 Uhr, bis SO, 4. Februar 2018, 13 Uhr
(ideal für QuereinsteigerInnen)

Der Spatenstich und die Grundsteinlegung

  • das Kosmogramm, Kraftzeichen für Familie und Haus
  • das erste Bauritual und die mentale Bauvorbereitung
  • die Baubeteiligten und ihre Vorzüge und Schwächen


Das Schnurgerüst und die Baustelleneinrichtung 

  • die Bauaussteckung und Nivellierung
  • die Baustellenzufahrt und der optimale Lagerplatz
  • Arbeiterhütte und sanitäre Einrichtungen (BauKG)


Der Erdaushub, die Fundamentierung und die Ver- und Entsorgungsleitungen

  • die Bodenbeschaffenheit und Rollierung
  • die standsichere Fundamentierung und Hauserdung
  • Kanal, Wasser, Strom richtig verlegt


Der Rohbau und die Geschoßdecken

  • Außenwände, Fenster- und Türstürze wärmebrückenfrei ausgeführt (Ziegelmassiv- und Holzleichtbau)
  • Geschoßdecken schalltechnisch richtig gelöst
  • Zwischenwände als Wärmespeicher


Die oberste Geschoßdecke und das Dach

  • Kalt- und Warmdächer im Vergleich
  • Giebel-, Walm-, Pultdach oder Flachdach (Regendichtheit, Schnee- und Winddruck etc.)
  • Dachdurchdringungen richtig gelöst


Fenster- und Außentüren

  • Fenster- und Verglasungssysteme im Vergleich
  • Hauseingangs- und Nebentüren
  • Önorm-gerechte Einbauvarianten


Fassaden und Vollwärmeschutz

  • Putz- und Holzfassadensysteme im Vergleich
  • Sonderformen von Fassaden (Faserzement, Textil, Metall, …)
  • Detailausführungen für Wärmebrückenfreiheit und Schlagregendichtheit


Innenausbau: von der Installationsebene bis zu Wand- und Bodenbelägen

  • die Installationsebene (Rohinstallation – Elektro, Heizung, Sanitär, etc.) und zentrale Installationsschächte
  • der Rohboden (Estrich, Holz u. Fußbodenerwärmung)
  • Treppen und gesunde Materialien für Wand- und Böden (Schadstoffbelastungen etc.)


Technische Gebäudeausrüstung

  • die Elektroinstallation (Nervensystem des Gebäudes) und wie Elektrosmog vermeiden wird!
  • Heizung, Lüftung, Sanitär (Blutkreislauf des Gebäudes) und wie wartungsfrei installiert wird
  • Solarthermie und Photovoltaik in der Praxis (für eine energieautarke Zukunft)


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Kursleitung

BM Winfried Schmelz, MAS Master of Advanced Studies (Solararchitektur) ist planender Baumeister und akademisch geprüfter Experte für Solararchitektur, Bauberater für NÖ – GESTALTE(N) und Vortragender. Und hat seit 35 Jahren einschlägige Berufserfahrung als Bauplaner, mit örtlicher Bauaufsicht, sowie als Prüfingenieur Geomant und raumenergetischer Berater (RBA°).

Mag. art. Tatjana Salomon ist Designerin, Kommunikationswirtin, Geomantin und raumenergetische Beraterin (Diplom RBA°), Competence Coach & Mediatorin (Diplom SBH). Sie arbeitet als freischaffende Künstlerin und selbstständig tätig in Raum- und Produktgestaltung sowie Raum- und Humanenergetik. Lehrtätigkeit an der Berufsschule für Grafik und gestaltende Berufe/Wien.