Neben Sexualität und Tod ist Geld das dritte große Tabu. Jeder jagt ihm hinterher, aber kaum einer weiß oder will wissen, was Geld ist, wie es wirkt und woher es kommt.

Noch verhalten „wir“ uns gegenüber unserer geldwirtschaftlichen Umwelt (oder gesellschaftlichen Innenwelt) wie kindische Erwachsene!

Was man verdrängt, macht sich – das hat uns Sigmund Freud beigebracht – an falscher Stelle und oft sehr unangenehm bemerkbar.

Was braucht es? Eine Ausbildung in Sachen Geld. Eine Nachreifung! Freilich nicht um uns von Geld noch mehr abhängig zu machen, sondern zu lernen, wie wir mit Geld als Einzelne und als Kollektiv reifer, erwachsener, souveräner …. umgehen können.

Aussöhnung mit Geld heißt: Ja zu sagen zu unserer Gesellschaft als Geldgesellschaft und in Verantwortung gehen.

Eine der ersten Voraussetzungen dazu ist aber, sich mit Geld, dem tragenden Medium unserer Zeit, ernsthaft zu befassen. Also zu klären, was es ist, wie es wirkt und woher es kommt. D.h. auch, wie es heute geschöpft wird und wie es geschöpft werden sollte. Was man tun muss, damit die Gemeinwesen blühen?

Wir klären in unserem Training aber auch unsere persönlichen Einstellungen zu Geld, zur Gesellschaft und zu unserer (von uns selbst projizierten) Zukunft.  Manche Leute versprechen uns „Das Ende des Geldes“. Wir stehen wahrscheinlich aber erst am Anfang eines hoffentlich zivilisierteren Umgangs mit Geld, den wir freilich trainieren müssen.

Geldtraining ist Überlebenstraining, ethisches Training und Welttraining in einem.


Kursleitung

Raimund  Dietz ist  Dr. rer. pol, Dipl. Volkswirt., Studium in Innsbruck und Berlin, Ökonom und Geldphilosoph, Berater osteuropäischer Regierungen, Coach und Trainer, bis 1997 am Wiener Institut für Wirtschaftsvergleiche als Sozialismus- und Transformationsexperte tätig.Er ist Autor von „Geld und Schuld ‑ eine ökonomische Theorie der Gesellschaft" und hat vor kurzem die „Monetative Austria“, einen Verein zur Verbreitung der Vollgeldidee gegründet.