Das Korbbinden oder Korbwinden ist so alt wie die Menschheit. In Österreich gehört es mittlerweile zum immateriellen Kulturerbe. Im Mittelalter fertigte man Körbe hauptsächlich aus Roggenstroh und als Faden diente aufgespaltene Weide. Es lassen sich jedoch viele schöne Gräser, Kräuter und Blumen wie etwa Binsen, Simsen, Ruchgras, Lavendel, Rosmarin, Salbei, Johanniskraut, Vergissmeinnicht und Co zu wunderschön bunten Körben verarbeiten. 

Wir freuen uns sehr, dass wir - dank Karin Theresa -  ein weiteres ursprüngliches Handwerk, ein echtes Kunsthandwerk, in unserer GEA Akademie wieder aufblühen lassen dürfen. Karins Welt ist die Natur. Von ihr, aus ihr und über sie hat sie schon von klein auf viel gelernt und viel erfahren. Der aus Gänseblümchen gewundene  Blumenkranz aus ihrer Kindheit war das erste Kunstwerk ihrer Berufung. Mit dem Geschick ihrer Hände und ihrem pädagogischen Geschick wird sie euch zur vollendeten Gestaltung eures eigenen Korbes leiten.

Gräser, Kräuter, Nadel und Faden - das alles bringt die Karin mit. Vieles aus dem Kräutergarten und vom Feld  wie Blätter vom Maisstängel, Lavendel, Rosmarin, Minzearten eignen sich hervorragend zum Binden und Winden. Bringt mit, was ihr findet! Euer dufter Korb wird euch lange an euer Wochenende im Waldviertel erinnern. Herzlich willkommen!

Materialbeitrag ca. € 7,00




Kursleitung

Karin Theresa Mikota streift seit ihrer Kindheit durch Wald und Wiese des Mühlviertels umher. Sie arbeitet als Kunsthandwerkerin, Ritualleiterin und Naturpädagogin. Die Natur- und Landschaftsvermittlerin, sowie Waldpädagogin gibt ihr Wissen über Gräser und Kräuter bei Naturwanderungen und Workshops gerne weiter. Das ganze Jahr ist Karin Theresa in der Natur unterwegs, um geeignetes Korbmaterial zu sammeln.