Warum wird das Jonglieren-Lernen so oft und gerne von Hirnforschern als Beispiel für das formbare Gehirn verwendet? Weil die Beschäftigung mit Herausforderungen unserem Gehirn Anreize bietet, neue neuronale Strukturen zu bilden und schon vorhandene zu stärken. Wenn man diesen Herausforderungen alleine und auch in der Gemeinschaft die Stirn bieten kann, so hat alles Hand und Kopf! Und das Herz freut sich auch!

In ihrem neuen Seminar „Das hat Hand und Kopf!“ haben die Filzis die Freude und den Spass am Erlernen von Koordinationsübungen in den Mittelpunkt gestellt. Beim  Jonglieren-Lernen – besonders in der Gruppe – ist der Spaß ganz einfach miteinprogrammiert. Er lässt alle Mühe, auch die körperliche, vergessen. Fast.  Die anderen Mühen und Zweifel entwickeln sich währenddessen fast unbemerkt zu ganz wichtigen Kompetenzen. So sind Konzentration, Geduld, Frustrationstoleranz, Impulskontrolle und eine positive Fehlerkultur  die ersten Kompetenzen, die mit Freude – ganz nebenbei – geübt werden.
Aggressionsabbau, bewusste Körperwahrnehmung, Ausdauer und Entspannungsfähigkeit sind Auswirkungen, die wir kennen, wenn wir uns ganz generell in Bewegung setzen.  Zudem kommt beim Jonglieren speziell die Feinmotorik noch  hinzu. Dass beide Hände gleichermaßen ins 'Spiel' gebracht werden, das hält auch merkbar beide Gehirnhälften wach. Verschaltungen werden aktiviert und vergrößern so unsere Handlungskompetenz. Alles zusammen verbirgt sich in diesem ergebnisorientierten Seminar ein echtes kleines Wunder. 

Eines können euch die beiden Filzis aus Erfahrung schon jetzt  versprechen: Die Freude und das Lachen werden an diesem Wochenende  ständig gegenwärtig sein!



Kursleitung

Mario Filzi (Jahrgang 1961, verheiratet, fünf Kinder) hat die Kunst des Jonglierens zuerst vor allem als Autodidakt, später auch von anderen Jongleuren bei internationalen Jonglierfestivals erlernt. Zuerst war es ein Freizeitvergnügen und anregender Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit, ab 1990 wurde aber das Hobby zum Beruf: Filzis Jonglerie wurde gegründet. Seit diesem Zeitpunkt jongliert Mario als Artist, unterrichtet die Kunst der Jonglage in Kursen und Seminaren und vertreibt Jonglierartikel und Artistenbedarf.
Nach seiner Ausbildung zum potentialorientierten Coach am ZIST (Deutschland) und ersten Erfahrungen im Therapiebereich (Anton Proksch Institut) sowie im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge, entwickelte er einen neuen Ansatz in der Jonglierpädagogik: „POJ – Prozessorientiertes Jonglieren
POJ wird in der Betrieblichen Gesundheitsvorsorge ebenso verwendet wie im Coaching oder in pädagogischen und  therapeutischen Kontexten.

Als Coach beschäftigt sich Mario Filzi mit Persönlichkeitsentfaltung, Burn-Out Prophylaxe und Motivationserhebung mittels des „Reiss-Motivation-Profil“. Gemeinsam mit seiner Frau Susanne gibt er Seminare zum Thema „Loslassen kann man lernen“.

Susanne Filzi (Jahrgang 1963, verheiratet, fünf Kinder) arbeitet als Hausfrau und Mutter, als Dipl. Atempädagogin und im gemeinsamen Betrieb – Filzis Jonglerie. Sie absolvierte die Ausbildung zum potentialorientierten Coach am ZIST bei Dr. Wolf Büntig und gibt gemeinsam mit ihrem Mann Seminare hier bei uns an der GEA Akademie.