Leo Lukas und Simon Pichler sind zwei Vollblutkabarettisten und echte Bühnenprofis. Seit 30 Jahren machen die beiden supernetten Steirer Workshops in den Bereichen Kabarett, Theatersport/Impro und Theater der Unterdrückten (Forum Theater nach Augusto Boal). 2013 gaben sie mit ihrem Konfliktbearbeitungs-Workshop "ACT!" ihr Debut in der GEA Akademie. Mit großem Erfolg! Ihre Methode "ACT!" ist eine ebenso effiziente wie humorvolle Form von Konfliktbearbeitung. Sie bewährt sich als Mitarbeitertraining in Betrieben ebenso wie bei Konflikten innerhalb von Familien und Organisationen. Humor wirkt. Bei Jugendlichen wie Erwachsenen, bei MitarbeiterInnen wie bei ChefInnen.

Theater ohne Konflikt ist einfach nur fad. In jeder beliebigen Theaterform, in jedem Stück geht es um Konflikte – vom Kasperltheater über die Operette bis zum schwersten Ibsen-Drama. Was liegt näher, als den Umkehrschluss zu wagen: wo ein Konflikt, da eine Möglichkeit, ihn mit Mitteln des Theaters zu bearbeiten.

Augusto Boal und Paolo Freire haben mit ihrem „Theater der Unterdrückten“ ein weltweit vernetztes Theater-Imperium geschaffen, das sich genau damit beschäftigt. Freilich lässt es sich um noch viele andere Spielformen des „non-written-theatre“ bereichern, wie Playback-Theater und Anleihen bei therapeutischen Techniken wie jeux dramatique und provokativem Stil.

Leo Lukas und Simon Pichler haben aus langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen wie auch Erwachsenen die Methode „ACT!“ kreiert und haben sie mit großem Erfolg bei Mitarbeitertrainings in Betrieben zur Anwendung gebracht – insbesonders dort, wo die MitarbeiterInnen stark im persönlichen Kundenkontakt stehen.

Aber auch für Konflikte innerhalb von Organisationen hat sich ACT! bestens bewährt. Unübersichtliche Problemstellungen werden anschaulich gemacht, die Essenz vom Ballast befreit. Vor allem aber wird versucht, möglichst weitgehend auf die jeweilige Persönlichkeit einzugehen, was zu ihm/ihr passt und glaubwürdig wirkt.

Es wären aber nicht die beiden notorischen Kabarettisten, käme der Humor dabei nicht zum Zug. Die kabarettistische Intervention hat ihren fixen Platz in dieser Methodik. Und so soll es ja auch sein, denn der stellt ja des Menschen brauchbarstes Werkzeug zur Bewältigung seines Lebens dar. Sigmund Freud hat ihn als Mittel „zum Einsparen psychischer Energie“ bezeichnet – eine sinnvolle Sparmaßnahme!


Come and act! Herzlich willkommen!


P.S. In der Nacht vom 14. auf den 15. August gibt's zum 15. Mal unsere traditionelle Orgelnacht! Schön, wenn ihr gleich noch eine Nacht länger bleibt!


Kursleitung

Leo Lukas, Jahrgang 1959, einer der fleißigsten und renommiertesten österreichischen Kabarettisten, hat auch für zahllose KollegInnen Regie geführt (z. B. Pepi Hopf, Clemens M. Schreiner, Gebrüder Moped, …)

Simon Pichler, Jahrgang 1956, darf sich offiziell „Kunsttrainer“ schimpfen und hat sich besonders der theatralischen Konfliktbearbeitung mit Jugendlichen verschrieben. Über 300 Workshop-Leitungen und kabarettistische Interventionen im Projektmanagement. Simon bezieht dabei auch Techniken aus Theatersport, Theter der Unterdrückten und Playback-Theater ein.