Christoph und Astrid Sohm hatten diesen Spruch einmal aus einer Zeitschrift ausgeschnitten und aufgehängt. Vielleicht war es sogar der Brennstoff? Ihr Jüngster war damals noch nicht auf der Welt und die Bedeutung dieses Spruches war ihnen noch nicht ganz klar.

Einige Jahre Meditationspraxis und viele Achtsamkeitsseminare später, sind die beiden überzeugt davon, dass Kinder mit einer Weisheit und Offenheit ins Leben kommen, die ihresgleichen sucht. Eine Weisheit geprägt von Liebe und Mitgefühl, die uns allen innewohnt, die wir Erwachsene aber unterschiedlich fest hinter Glaubenssätzen, Prägungen, Rollenbildern, Erwartungen etc. versteckt haben. Und hier setzt das Seminar an:

Hinleuchten, Annehmen, Verstehen. Unseren Kindern zuliebe. Uns zuliebe.

Unterstützt durch Achtsamkeits-Übungen und -meditationen, aktiven Meditationsformen und Reflexionen widmen sich Astrid und Christoph der Frage, was Kinder brauchen – und setzen bei euch Erwachsenen an. Wie kann gelebte (achtsame) Selbstfürsorge aussehen? Und wie kann sie positiv auf meine Familie wirken? Wie wirken mein DA-SEIN und meine Präsenz auf meine Familie? Wie wäre es, wenn Eltern (Großeltern) tief im Inneren spüren könnten, dass auch ihre Vielfalt, ihre Gefühle, ihre Sorgen, Bedürfnisse und Ängste in ihrer Welt einen Platz haben, an dem sie willkommen sind?

Wie würde sich das auf ihre Beziehung und ihre Kinder auswirken?

Astrid und Christoph zielen in ihrem Kurs darauf ab, euch Erwachsenen aufzuzeigen, dass auch eure Vielfalt, eure Gefühle, eure Sorgen und Ängste Platz haben. Das Resultat sind Selbstannahme, Empathie und Akzeptanz, drei wichtige Bausteine einer haltgebenden Familie.


Kursleitung

Seit sieben Jahren beschäftigen sich Astrid und Christoph Sohm intensiv mit der Achtsamkeitspraxis. Dazu gehören beinahe tägliches Meditieren in unterschiedlichen Formen (innehalten, bewusst werden eigener Muster, Verletzungen, Glaubenssätze) und regelmäßige Teilnahme an Retreats (Ausbildungen, Schweigekurse, Vertiefungstreffen, prozessorientiertes Arbeiten mit unseren Meditationslehrern). Vielleicht sind sie da hineingestolpert, vielleicht war es ein vorgegebener Weg, jedenfalls es hat sich immer hilfreich, richtig und wegweisend angefühlt. Bald bemerkten beide, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihre gemeinsame Beziehung und ihre Familie (Patchworkfamilie mit zwei Burschen, einer 20 Jahre, ein gemeinsames Kind mit vier Jahren) als Ganzes davon profitierten.

So entwickelte sich bald der Wunsch, diesen gefunden Schatz teilen zu wollen. Da sie beruflich als AHS-Lehrer tätig sind, begannen sie, in den Unterricht kurze Achtsamkeitsphasen zu integrieren. Dadurch entstand in weitere Folge vor fünf Jahren ein eigenes Unterrichtsfach Achtsamkeit, an welchem Schülerinnen und Schüler seither freiwillig und begeistert teilnehmen.

Seit drei Jahren geben Astrid und Christoph auch in der Lehrerfortbildung Achtsamkeitsseminare. Das bereitet jedes Mal große Freude und das außergewöhnliche Feedback am Ende dieser Kurse motivierte sie zusätzlich, diesen Schatz mit noch mehr Menschen zu teilen. Und so kam es zum Herzenswunsch, das Seminar „Achtsamkeit in der Familie“ in der GEA Akademie anzubieten..